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Ihlienworth . Der Kegelclub „He wackelt noch" folgte kürzlich einer Einladung
des ehemaligen Ihlienworther Ernst-Wilhelm Kopf zum Vergleichskegeln nach
Namibia.
Zwischen den Wettkämpfen fanden die sieben Kegelbrüder aber auch Zeit, sich
das beeindruckende Land und ehemalige deutsche Kolonie im Südwesten Afrikas
anzusehen.
Zum ersten Vergleichskegeln kam es in der Hauptstadt Wind-houk. Gegen die
Sportkegler „Alte Knochen", in deren Reihen mehrere ehemalige und amtierende
Landesmeister kegeln, zog sich der Ihlienworther Kegelclub trotz einer
Niederlage mit 83 Holz beachtlich aus der Affäre. Gekegelt wurden 40 Wurf.
Die fünf besten Kegler kamen in die Wertung.
Den sieben Sietländern standen 17 deutschstämmige Kegelbrüder der
„Alten Knochen" gegenüber. Der Unterschied in der Quantität machte sich in
der Qualität kaum bemerkbar. Das zweite Vergleichskegeln fand im mehrere
100 Kilometer entfernten Swakopmund gegen den „Montag Kegelclub" statt.
Trotz dieser für unsere Verhältnisse große Entfernung kann man in Namibia
von einem benachbarten Ort sprechen.
Der dort heimische Club trat mit 15 Keglern an. Darunter befanden
sich auch Stadt- und Landesmeister sowie Europameisterschaftsteilnehmer.
Die Kegelbrüder aus dem Hadler Tiefland kegelten alle über Schnitt, verloren
aber trotzdem knapp mit 36 Holz. Weiterhin nahmen sechs von ihnen in
Swakopmund an einem Preiskegeln teil und errangen auch alle vordere Plätze.
„He wackelt noch", im Einzelnen waren dies Willi Adami, Günter Gooß,
Ewald Plathe, Helmut Rieper, Holger Siefer, Manfred Wisch und August
Schwanemann, weilte insgesamt 14 Tage in Namibia, legte rund 3000 Kilometer
dort zurück und nahm sehr schöne und überwältigende Eindrücke mit nach Hause.
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