Über 360 Jahre Kompetenz im Senioren-Beirat


 

363 Jahre Kompetenz für alte Menschen: Auf dieses gemeinsame Lebensalter kommen die Mitglieder des neuen Heimbeirates im diakonischen Seniorenzentrum „Huus Ihlienworth".
Die Bewohner der Einrichtung im Sietland wählten erneut den Vorsitzenden Günther Hencke (71), seinen Stellvertreter Werner Schult (60) sowie Renate von Fintel (67). Neu im Beirat sind die 95jährige Emma Mull und Erich Reinke (70). „Es gibt niemanden, der die Interessen der Bewohner besser vertreten kann als sie selbst", freute sich am Freitag „Huus"-Leiterin Barbara Brunßen über den neuen aktiven Beirat.

Zwei Jahre Amtszeit

Laut Heimgesetz müssen in Senioreneinrichtungen mit mehr als sechs Plätzen Heimbeiräte mit einer Amtszeit von zwei Jahren gewählt werden. Sie orientieren sich in ihrer Mitgliederzahl nach der Größe des Hauses. Das „Huus Ihlienworth" hat 90 Plätze.
Zu den Aufgaben des Beirates gehört es, die Interessen der Bewohner gegenüber dem Träger der Einrichtung zu vertreten. So nimmt der Beirat Anregungen und Beschwerden der Bewohner entgegen und setzt sich gegenüber der Hausleitung für ihre Wünsche ein.

Umfangreiche Aufgaben für den Beirat des Seniorenheimes

Der Heimbeirat muss auch beteiligt werden, wenn Musterverträge aufgestellt oder wenn der Träger die Heimkostensätze erhöhen will. Er schaltet sich bei Verpflegungsfragen ein und redet mit, wenn im Zentrum gebaut werden soll. In den vergangenen Jahren sei bei der Diakonie im Ort „alles schön ruhig gewesen" , sagte Hencke, der selbst gebürtiger Ihlienworther ist und seit fast fünf Jahren im Haus lebt.
Träger des „Huus Ihlienworth" ist die Diakonische Altenhilfe (DAH). Das Seniorenzentrum bietet seinen Bewohnern in zwei Wohnbereichen überwiegend Einzelzimmer.

© by S.Stüve 20.02.02
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