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Glück im Unglück hatte gestern Mittag eine Frau mit ihren vier
minderjährigen Kindern, die sich aus dem lichterloh brennenden
Wohngebäude in Sicherheit bringen konnten. Das Feuer war aus
bisher ungeklärter Ursache wahrscheinlich im vorderen Teil des älteren
Wohn- und Wirtschaftsgebäudes eines ehemaligen bäuerlichen Anwesens
entstanden.
Knapp fünf Minuten nach der Alarmierung der Feuerwehr durch die Frau
gegen 11 Uhr, die bereits vergeblich versuchte, den sich schnell
ausbreitenden Brand allein zu löschen, waren die Freiwilligen
Feuerwehren aus Steinau, Ihlienworth und Odisheim am abseits gelegenen
Brandort Norderwesterseite zur Stelle. Auch Nachbarn hatten durch das
weithin sichtbare Schadensfeuer die Feuerwehr informiert.
Unter der Leitung des stellvertretenden Brandmeisters der Samtgemeinde
Ihlienworth, Ewald Tiedemann, unternahmen die beiden Tanklöschfahrzeuge
den Erstangriff.
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Die Feuerwehren versuchten von allen Seiten, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.
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Die Wasserentnahme befand sich über 400m vom Brandherd entfernt.
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Zugleich wurde damit begonnen, eine rund 400 Meter lange B-Schlauchleitung
aufzubauen. Inzwischen waren auch weitere Feuerwehrleute der
benachbarten Orte mit ihren Fahrzeugen und Löschgerät eingetroffen,
sodass über 40 Einsatzkräfte den Brand schnell unter Kontrolle hatten.
Anwesend waren auch sechs Mitglieder des DRK-Ortsverbandes Steinau,
die sich unter der Führung von Bernd von Holten in Bereitschaft
hielten. Obwohl sich die Wehren bemühten, das sich rasend schnell
ausbreitende Feuer einzudämmen, gelang es ihnen nicht mehr, dass das
teilweise renovierte Wohn- und Wirtschaftsgebäude nahezu bis auf die
Grundmauern niederbrannte. Kleine Flächengrasbrände, die durch
Funkenflug in der Umgebung aufflackerten, konnten ebenfalls schnell
unter Kontrolle gebracht werden.
Den Wehrleuten gelang es ebenfalls, ein Übergreifen des Feuers aufein
nebenstehendes Scheunengebäude mit einem Anbau zu verhindern.
Die Bewohner des früheren ländwirtschaftlichen Anwesens sowie die
Haustiere wurden von Nachbarn, die sich sofort um die Familie
kümmerten, in Obhut genommen. Über die Ursache und die Schadenshöhe
des Brandes konnte noch keine Auskunft gegeben werden. Die Polizei
und ein Brandsachverständiger haben die Ermittlungen aufgenommen.
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