Wettstreit der Hadler FeuerwehrenHadler Feuerwehrtag in Stinstedt: 73 Gruppen aus 34 Feuerwehren löschten und retteten um die Wette / Sehr gute Beteiligung |
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Bei den Leistungswettbewerben waren Schnelligkeit und Routine gefragt. Für Fehler gab es Punktabzüge - darüber wachten die Punktrichter, welche das Geschehen genau beobachteten |
"Wasser marsch!" - wenn die Schlauchverbindung gelegt war musste ein Kanister getroffen werden |
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Vorsichtig öffnet der Feuerwehrmann die Tür des
Unfallwagens. Mit geübtem Griff befreit er den Verletzten und
gemeinsam mit einem Kollegen wird das Unfallopfer auf eine Trage
gelegt. Was sich dramatisch anhört, war glücklicherweise nur eine
Übungsaufgabe beim Hadler Feuerwehrtag, der am Wochenende in
Stinstedt stattfand.
Viele Ehrengäste
Zahlreiche Ehrengäste waren gekommen, unter ihnen Landrat Martin Döscher, die SPD-Landtagsabgeordnete Birgit Meyn-Horeis, die Samtgemeindebürgermeister Werner Orten (Börde Lamstedt), Dirk Brauer (Sietland), Jens Koch (Hemmoor), sowie Georg Martens als stellvertretender Bürgermeister der Samtgemeinde Am Dobrock. Auch Kreisbrandmeister Helmut Heinemeyer sowie Abschnittsleiter Otto Schlichtmann und sein Kollege für Brandschutzabschnitt Wesermünde-Süd, Rolf Allerheiligen, waren mit von der Partie. Die Hadler Feuerwehrtage mit den Leistungswettbewerben fanden nicht zum ersten Mal in Stinstedt statt. Die kleine Börde-Gemeinde richtete bereits die vierte Veranstaltung aus. Stinstedts Bürgermeister Herbert Pape wies in seinem Grußwort auf die Bedeutung der Feuerwehr hin: „Feuerwehr ist viel mehr, als bloß eine schicke Uniform zu tragen." Besonders in kleinen Orten erfülle sie neben Retten, Löschen und Bergen auch eine soziale Aufgabe.
„Hoher Stellenwert"
Werner Orten, Samtgemeindebürgermeister der Börde Lamstedt, hob den
hohen Stellenwert hervor, den der „Tag der Hadler Feuerwehren" habe.
Es gelte nicht nur, die Einsatzbereitschaft zu testen, sondern auch,
Werbung für das Feuerwehrwesen zu betreiben. Um den Nachwuchs sei es
aber, nicht zuletzt dank Einrichtungen wie der Jugendfeuerwehr, gut
bestellt.
Gute Zusammenarbeit
Landrat Martin Döscher war „gerne nach Stinstedt gekommen". Er betonte
die Wichtigkeit der Freiwilligen Feuerwehren: „Sie sind das Rückgrat
für ständige Hilfsbereitschaft." Bestrebungen, die Zahl der
freiwilligen Feuerwehren im Kreisgebiet zu reduzieren, erteilte der
Landrat eine deutliche Absage. |
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Sie war Gastgeber und sie war wieder einmal sehr erfolgreich. Die Freiwillige Feuerwehr Stinstedt konnte bei den Leistungswettbewerben der Hadler Feuerwehren, wie schon im Vorjahr, gute Plätze einfahren. In allen Wertungsgruppen belegten die traditionell wettkampfstarken Börde-Wehren die vorderen Plätze. In den einzelnen Wertungsgruppen wurden folgende Ergebnisse erzielt (genannt sind jeweils die ersten zehn Plätze): |
| TS (Tragkraftspritze): 1. Nindorf I 2. Abbenseth 111 3. Mittelstenahe 1 4. Nindorf 111 5. Steinau 1 6. Bülkau 1 7. Abbenseth I 8. Nordahn I 9. Heeßel 10. Nindorf II |
| LF (Löschfahrzeug): 1. Stinstedt I 2. Stinstedt II 3. Wanna Il 4. Stinstedt III 5. Nordahn II 6. Lamstedt I 7. Wingst I 8. Nordahn III 9. Ihlienworth I 10. Basbeck II |
| Altersgruppe: 1. Stinstedt 2. Steinau 3. Nindorf 4. Abbenseth 5. Ihlienworth 6. Hollen 7. Wingst 8. Armstorf 9. Klint 10. Osten |