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Keine Diskussionen: Einstimmig verabschiedete der Ihlienworther Gemeinderat auf seiner
Sitzung am Montagabend den Haushaltsplan und das so genannte Haushaltskonsolidierungskonzept
für das kommende Jahr.
Große Investitionen sind für das kommende Jahr in der Gemeinde nicht geplant - wofür bei
der derzeitigen Haushaltslage wohl auch kaum Spielraum wäre.
Kämmerer Gerd Küver präsentierte den Ratsmitgliedern das Zahlenwerk, das sich auch in
diesem Jahr nicht ausgeglichen präsentiert. Der Verwaltungshaushalt weist Einnahmen in
Höhe von 662100 Euro und Ausgaben in Höhe von 731300 Euro aus.
Der Fehlbetrag beträgt
also 69200 Euro. Der ausgeglichene Vermögenshaushalt nimmt sich mit 45 500 Euro
vergleichsweise bescheiden aus.
Die meisten Einnahmen erzielt die Gemeinde mit ihrem Anteil an der Einkommensteuer, dessen
Höhe jedoch nicht von ihr zu beeinflussen ist. Wegen der schlechten Lage auf dem Arbeitsmarkt
erwartet man hier einen Rückgang von sieben Prozent - was rund 19 000 Euro ausmacht. Schlecht
sieht es auch bei der Gewerbesteuer aus: Das Aufkommen sinkt kontinuierlich.
Mehreinnahmen erwartet man aus den Grundsteuern, nach dem diese zu Jahresbeginn angehoben
wurden.
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