Samtgemeinde investiert in „frische Farben"


So soll es aussehen
Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer
präsentierte am Freitag das neue Logo
der Verwaltung.

 

Es soll für einen „einheitlichen, sympathischen und repräsentativen Auftritt" der Samtgemeinde sorgen: Das Sietland hat sich erstmals ein einheitliches Logo gegeben. Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer stellte es gestern vor.
Das neue Logo wurde von der Hamburger Grafikdesignerin Anja Schümann entworfen. Die ehemalige Ihlienwortherin kreierte vor einigen Jahren bereits den Schriftzug zur 850-Jahr-Feier der Gemeinde. Das neue Zeichen des Sietlandes ziert ein S-förmiger Fluss, der stellvertretend für die vielen Wasserläufe der Region steht. Gleichzeitig symbolisiert es den Anfangsbuchstaben des Sietlandes. Die Grünflächen zeigen die Weite des Landes. Viel Wert habe man dabei auf die „natürlichen und frischen Farben gelegt". Frische Farben - die wollte Samtgemeindebürgermeister Brauer schon lange auf den Briefköpfen sehen. Bislang hätten dort nur inzwischen unattraktive „graue Lettern" gestanden. Seit etwa einem Jahr sei man nun dabei, am neuen Erscheinungsbild zu feilen.
Die Anforderungen waren vielfältig: So soll das Zeichen unter anderem zu allen Gelegenheiten passen und auch im Schwarz-Weiß-Druck passabel aussehen. Zu dem Entwurf musste auch der Samtgemeindeausschuss seine Zustimmung geben.

Zeichen auf allen Publikationen

Das neue Zeichen wird in Zukunft auf allen Briefen, Publikationen und Hinweisschildern der Verwaltung zu finden sein. Ab Monatsmitte soll es alle Schreiben der Verwaltung zieren. „Wir wollen es auch zu Werbezwecken nutzen." Man überlege zudem, das neue Logo am Rathausgebäude zu installieren, so Brauer. Bislang fehlt dort noch eine Aufschrift. Mit der Entwicklung des neuen Logos ist auch der Weg frei, den Internetauftritt der Samtgemeinde zu überarbeiten.
Einen großen finanziellen Aufwand hat sich die Samtgemeinde dafür nicht geleistet: Rund 1600 Euro hat die Aktion gekostet. Alte Briefbögen oder Visitenkarten gibt es keine; Bisher nutzte man weißes Papier und druckte den Briefkopf jedes mal mit aus. In Zukunft soll es dann wieder vorgedruckte Briefbögen geben - das sei auf lange Sicht einfach preiswerter, sagt Brauer.

© by S.Stüve 08.03.04
zurück