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Freie Bahn für das internationale Kunstfestival in Ihlienworth: In dieser
Woche wurde festgelegt, dass die Recyclingkunstausstellung „Re-Art One"
zwischen dem 21. Juli und 30. September im Sietland zu sehen
sein wird. Die ersten Kunstobjekte - hergestellt aus Altglas -hat
Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer bereits vom Kurator der Ausstellung,
Samuel J. Fleiner, in Empfang genommen.
Lebensgroße Figuren aus Folienabfällen, Ballettschuhe aus Papiertaschentüchern,
Taschen aus Altgeld und Altpapier - ab 21. Juli wird eindrucksvoll demonstriert,
dass Müll nicht nur Müll, sondern Rohstoff für Kunstobjekte sein kann. Rund
20 Künstler aus ganz Europa werden bei „Re-Art One" ihre Visitenkarte in Form
unterschiedlichster Kunstwerke abgeben und in der Cuxland-Kunstszene neue Akzente
setzen. „Man wird hier irre Sachen sehen. Eine solche Ausstellung hat es hier
in der Region noch nicht gegeben. Das hat Ausnahmecharakter", so
Samtgemeindebürgermeister Brauer.
Brauer und die Umweltberaterin des Landkreises Cuxhaven, Petra Vooth, führten in
dieser Woche weitere Gespräche mit dem eigentlichen Initiator der Ausstellung,
dem Konzeptkünstler Samuel J. Fleiner („Concept Nouveau"). Fleiner kündigte an,
dass zahlreiche Künstler und Künstlerinnen zeitweise während der Ausstellung
auch persönlich in Ihlienworth sein werden und dort ihre Werke präsentieren.
Dreh- und Angelpunkt der Schau ist übrigens die alte Recyclinghalle im Ihlienworther
Gewerbegebiet, die ebenfalls zum Kunstobjekt werden soll. Inzwischen ist nach Brauers
Angaben auch die Finanzierung der Kunstausstellung weitgehend gesichert, die Kosten
von rund 200000 Euro verursachen wird.
Verschiedene Zuschussanträge sind positiv entschieden worden. Die Eigenmittel der
Kommune sollen durch Sach und Dienstleistungen aufgebracht werden:
„Wir gehen kein finanzielles Risiko ein."
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