Das vierte Sietländer Kahnfest war ein Erfolg

Vereine und Verbände organisierten das zünftige Fest


Los-Bude
 

Es ist noch jung, aber längst hat das Sietländer Kahnfest eine Fan-Gemeinde. Gestern fand es zum vierten Mal auf der malerischen Medem und auf dem alten Schulhof vor der Heimatstube in Ihlienworth statt und das Organisationsteam hatte sich wieder viel Mühe gegeben.
Beeindruckt von dem Ideenreichtum und der schönen Atmosphäre waren Bürgermeister Hans-Dieter Hoffmeister und sein Steinauer Amtskollege Hans-Jürgen Mangels. Noch ist das Kahnfest von drängelnden Menschenmassen, die sich gegenseitig auf die Füße treten, frei. Vielmehr war es gestern übersichtlich und nicht überlaufen. So spielte sich das Fest in der Heimatstube ebenso ab, wie auf dem ehemaligen Schulhof mitten im Ort, der bot Platz für viele Stände. Ob Losverkauf oder ein Sandhaufen zum Spielen für die kleinen Besucher, oder Gummitwist, dass hatte das Seniorenheim für sich entdeckt und wer die Schönheit der Medem genießen wollte, der saß im Sietländer Kahn genau richtig.


 

Von dort aus und von den Böschungen rund um Brücke und Heimathaus sahen die Besucher das Treiben auf dem Wasser. Von dort aus hatte man den besten Blick auf die Kanu-Jux-Staffel, zu der sich 14 Mannschaften angemeldet hatten. Viele Jugendliche nahmen daran teil und so freuten sich Jürgen Schwanemann, Mit-Organisator des Festes, ebenso wie Petra Bruns von der Gemeinde, die wie immer rührig und hilfsbereit alles im Blick hatte.
Alle örtlichen Vereine und Verbände hatten sich aktiv beteiligt, auch ein Zeichen für den Zusammenhalt in der Gemeinde. Bürgermeister Hans-Dieter Hoffmeister, erklärter Fußballfan, hatte sich schon mit Turnschuhen ausgestattet, denn er musste mit Ernst Stüven und Rolf Dohrmann noch kräftig auf die Torwand schießen. Die alten Herren gegen die jüngeren Spieler zeigten einmal mehr, das „Balltreten" Generationen verbindet.

© by S.Stüve 21.05.04
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