Pferdeschau im Sietland

,Rotspon"-Nachkommen zeigten sich von der schönsten und erfolgreichsten Seite in Ihlienworth


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Insgesamt drei Stutenschauen veranstaltet der Pferdezuchtverein Land Hadeln jedes Jahr im Sommer in seinem „Revier". Am stärksten besetzt mit über 50 vierbeinigen Hannoveraner-Damen war diesmal wieder Ihlienworther Schau.
Auf der Anlage des Ihlienworther Reitvereins trafen sich in dieser Woche Züchter und Interessierte aus nah und fern, um sich ein Bild von den Zuchtergebnissen zu machen. Das Rennen gemacht hat auf dieser Schau indirekt der Spitzenvererber Rotspon, der natürlich selbst gar nicht anwesend war: viele seiner weiblichen Nachkommen aber wurden hier vorgestellt und prämiert.
Dazu zählte auch Schausiegerin „Ramira" (Rotspon/Wolkenstein II) aus der Zucht und im Besitz von Werner Rademacher aus Flögein. Die Fuchsstute war zugleich Klassensiegerin einer mit zehn Stuten bestückten Abteilung der dreijährigen Hauptstutbuchstuten ohne Zuchtstutenprüfungsergebnis. Neben „Ramira" wurde hier außerdem eine weitere Rotspon-Tochter mit Ia-Preis und Staatsprämienanwartschaft ausgezeichnet, deren Mutter ebenfalls von Wolkenstein II abstammt. Sie stammt aus der Zucht von Volker von Holten aus Bad Bederkesa und ist im Besitz von Otto Walter aus Lamstedt. Erfolg bei der Zucht von Warmblutpferden bewies außerdem der Vorsitzende des Bezirksverbandes Stade im Verband der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover, Hans Schumacher aus Otterndorf: Seine Dreijährige (Rotspon/Frappant) erhielt ebenfalls die Staatsprämie.
Ein überaus breites Spitzenfeld gab es bei den Dreijährigen Stuten, die bereits eine Leistungsprüfung absolviert hatten. Gleich acht Stuten erhielten in dieser Gruppe den Ia-Preis zusammen mit der Staatsprämienanwartschaft: Klassensiegerin „Devinjak" (De Niro/Weltmeyer), eine Dunkelfuchsstute aus der Zucht von Henning Grotefendt aus Uehrde und im Besitz von Julia und Tim Karrasch aus Langenhagen, der Fuchs „Redflower" (Rotspon/Wolkenstein II) aus der Zucht und im Besitz von Günter Spiewak aus Ihlienworth, die Dunkelfuchsstute „Dakota" (Dacaprio/Wolkenstein II) aus der Zucht und im Besitz von Jörg Reyer aus Nordleda, die braune Stute „Rosanna" (Rotspon/Matcho AA) aus der Zucht und im Besitz von Jürgen Dittmer aus Neuenkirchen, die bereits bei der vorherigen Leistungsprüfung mit der Wertnote 10 in der Kategorie Springen bestochen hatte, die Rappstute „Wally" (Wolkenstein II/Drosselklang) aus der Zucht von Bernd von der Fecht aus Oberndorf und im Besitz von Wilhelm Ayecke aus Otterndorf, die Rappstute „Elegante" (Escudo II/Garibaldi II) aus der Zucht von Rudolf Bosch aus Bülkau und im Besitz von Jörg Reyer aus Nordleda, die dunkelbraune Stute „Walpurgis" (Walt Disney/ Amerigo Vespuc. xx) aus der Zucht von Heiko Oetjen aus Ostereistedt und im Besitz von Wilhelm Ayecke aus Otterndorf, sowie die braune Stute Ricada A (Rotspon/ Frappant) aus der Zucht und im Besitz von Stefan Aust aus Lamstedt.
Vier Ia-Preise vergaben die Richter bei den vorgestellten zweijährigen Stuten. Ihn erhielten: als Klassensiegerin eine schwarzbraune Centendro I-Tochter, die Santa Clou zur Mutter hat, die wiederum von Star Regent xx abstammt. Sie ist aus der Zucht von Karen Michaelis aus Nordahn und im Besitz von Hans-Heinrich Lemkau aus Cadenberge, eine Rappstute (Ho-henstein/T./Weltmeyer) aus der Zucht und im Besitz von Matthias Ohmen aus Stinstedt, eine braune Stute (Dacaprio/Frappant) aus der Zucht und im Besitz von Werner Wesch aus Bad Bederkesa, sowie eine Fuchsstute (Laur. Crusador xx/Garibaldi II) aus der Zucht und im Besitz von Otto Rudolf Fuchs aus Otterndorf. Eine Rotspon-Tochter sahen die Richter auch bei den Vierjährigen an der Spitze.
„Ricarda" hat die Stute „Gerona" zur Mutter, die wiederum von Garibaldi II abstammt. Sie ist im Besitz und aus der Zucht von Die-drich Meyer aus Kohlen, der sich über den Ia-Preis und die Staatsprämie freuen konnte, wie auch auch Matthias Ohmen aus Stinstedt, Besitzer und Züchter von „River Queen O" (Rotspon/Weltmeyer) und Volker von Holten aus Bad Bederkesa, Besitzer und Züchter von „Waikiki" (Wolkenstein II/Eichendorff), die ebenfalls Ia-Preise und Staatsprämie erhielten.
Die Siegerfamilie - eine Mutter mit zwei Töchtern - stellte ebenfalls Matthias Ohmen aus Stinstedt. Die achtjährige „Wild Lady O" (Weltmeyer/ Matcho AA) und ihre Töchter „River Queen O." (Rotspon/Weltmeyer) und ihre noch namenlose zweijährige Halbschwester von Hohenstein/T sahen die Richter an der Spitze.

© by S.Stüve 02.07.04
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