|
Am 18. März 2005 wird die neue Attraktion für Touristen
im Cuxland, die Moorbahn im Ahlenmoor, offiziell eröffnet. Die Bahn
durchkreuzt auf einem einzigartigen Erlebnispfad das größte Hochmoor im
Landkreis Cuxhaven.
Drei Gemeinden tragen das touristische und naturkundliche Projekt:
Die Samtgemeinde Bederkesa, die Samtgemeinde Sietland und die Stadt Langen.
Alle drei sind Anrainer des Ahlenmoores und haben sich zusammengeschlossen,
um Urlaubern und Ausflüglern ein Erlebnis im Moor zu präsentieren.
Sichtbarer Ausdruck dieser gemeinsamen Bemühungen, das Ahlenmoor für
naturbegeisterte Besucher zu erschließen, ist ein Logo, mit dem künftig
übergreifend für das Angebot im Ahlenmoor geworben werden soll.
Logo aus vier Teilen
Das viergeteilte Logo, das in den Farben der Natur die Landschaftselemente
des Moores versinnbildlicht, hat die Hemmoorer Grafik-designerin Katrin
Büschking entworfen. Sie zeichnet auch für den Entwurf eines Flyers
verantwortlich, der in einer Auflage von zunächst 30 000 Stück das
Moorerlebnis informativ darstellt und rechtzeitig zu den Touristikmessen
fertig gestellt sein soll.
Das neu kreierte Logo für das Erlebnisangebot im Ahlenmoor
Außerdem wird Büschking die Beschilderung für die Stationen entlang der
Moorbahnstrecke gestalten. Das Logo soll überall dort eingesetzt werden,
wo das Ahlenmoor in Erscheinung tritt, insbesondere beim
Moorinformationszentrum im ehemaligem Torfwerk bei Ahlenfalkenberg, an
Gebäuden und auf Tafeln im Gelände.
"Das Logo soll nach und nach zur Marke mit hohem Wiedererkennungswert werden",
so Sietlands Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer. Dabei gehe es auch darum,
herauszustellen, dass die einzelnen Elemente des Moorerlebnisses - also die
Moorbahn und das Moorinformationszentrum auf Sietländer Gebiet, der
Moorerlebnispfad bei Flögein sowie der Aussichtsturm und die Aussichtsplattformen
am Hahlemer und Dahlemer See bei Neuenwalde - Teile eines untereinander
abgestimmten, gemeinschaftlichen Gesamtprojekts in drei Gemeinden sind.
Gemeinsam profitieren
Es handle sich um das erste größere Gemeinschaftsvorhaben zwischen Kommunen
im Bereich des Tourismus, stellte Bederkesas Samtgemeindebürgermeister Sven
Wojzischke heraus. Es wäre verwirrend und nahezu fatal, wenn jede einzelne
Gemeinde, die zufällig einen Zipfel des Moores besitze, ihr Angebot für sich
allein vertreten würde.
Die Devise, so Wojzischke, laute in diesem Fall "getrennt finanzieren, vereint
werben und gemeinsam profitieren".
Angesichts der Dimensionen, die mit der touristischen Erschließung des
Ahlenmoors verbunden seien, vor dem Hintergrund der Bedeutung des Projektes
und in dem Bestreben, etwas Besonderes zu bieten, um überhaupt wahrgenommen
zu werden, könne man sich Kleinteiligkeit gar nicht erlauben, meinte Wojzischke.
Das Projekt führe letztlich auch dazu, dass die am Ahlenmoor gelegenen
Dörfer zusammenwüchsen. Dem Gast, der getreu dem Motto das Ahlenmoor ,erwandern,
erfahren und erleben" wolle, seien die Gemeindegrenzen ohnehin völlig
gleichgültig.
|