ReArtOne auch in den USA

Großteil der Ausstellung wird in San Francisco präsentiert
Neue Ideen für den Sommer in Ihlienworth geplant


Hallooooooo ;-)
der neue Ausstellungskatalog wird vorgestellt
 

Das Sietland wird in den nächsten Wochen international bekannt. Denn die spektakuläre Kunstausstellung ReArtOne, die im vergangenen Jahr innerhalb von nur zwei Monaten etwa 10 000 Besucher nach Ihlienworth lockte, wird zu einem wesentlichen Teil nun nach San Francisco transportiert. Die Ausstellung aus dem Sietland in der US-amerikanischen Stadt wird am Welt-Umwelttag, 5. Juni, eröffnet, wie Initiator Samuel J. Fleiner berichtet.
Dank des Engagements einiger Bundestagsabgeordneter und des Schirmherrn, Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander, wurden enge Kontakte unter anderem zum Bundesumweltministerium hergestellt. Bei der Recycling-Kunst gehe es immerhin um die Schnittstelle zwischen Kultur und Umwelt.
Die für Umweltfragen zuständige Organisation bei den Vereinten Nationen möchte am 5. Juni diverse Aktionen in San Francisco unter dem Motto „Green Citys" (Grüne Städte) präsentieren. Der deutsche Beitrag ist nun die ReArtOne-Ausstellung, die in der City-Hall und auf einer Freifläche zu sehen sein wird.

Steigerung der Prominenz und Wertschätzung

„Es ist schon bemerkenswert, dass eine Ausstellung vom Land nun nach San Francisco geht", sagte Fleiner begeistert, der sich Anfang diesen Jahres selbst ein Bild von den Ausstellungsflächen in den USA machte. Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer: „Durch diese Aktion steigt die Prominenz und auch die Wertschätzung dieser einmaligen Ausstellung." Diese Gelegenheit in den USA wollten sich die Organisatoren auch nicht entgehen lassen, weil dies auch hervorragende Werbung für die diesjährige Ausstellung in der ehemaligen Recycling-Halle in Ihlienworth ist.

Die Ihlienworther Halle wird auch am 5. Juni geöffnet

Wenn in San Francisco am 5. Juni die „ReArtOne 2004" der Öffentlichkeit gezeigt wird, soll diese Eröffnung möglichst auch nach Ihlienworth live übertragen werden. Zeitgleich werden die Türen der Ihlienworther Halle geöffnet, damit die hiesigen Kunstinteressierten bereits einen ersten Vorgeschmack auf die „ReArtOne 2005" bekommen, die offiziell Anfang Juli eröffnet wird. Es werden zum Teil Werke von den 44 Künstlern aus zwölf Ländern gezeigt, die bereits 2004 ausgestellt haben. Durch die überregionale Berichterstattung hätten sich bei Fleiner zahlreiche Künstler gemeldet, die in Ihlienworth ausstellen möchten.
Auch wenn der zweite Teil von ReArtOne weiter beim Thema Recycling-Kunst bleibe, werde dies im Sommer nicht nur im Mittelpunkt stehen. Es gehe um Kunst für Umwelt und Nachhaltigkeit für die Zukunft, so Fleiner. Brauer machte auf eine weitere Veränderung aufmerksam: „Es wird weniger Künstler mit mehr Exponaten geben." So soll es in der großen Ausstellung nacheinander Einzelausstellungen geben. Wie Fleiner ausführte, seien drei Sonderschauen in dem Präsenzbestand geplant. Parallel dazu sollen in der insgesamt neunwöchigen Ausstellungszeit Workshops mit Schülern stattfinden. Gegebenenfalls werde es auch offene Workshops für Erwachsene geben.
Um möglichst vielen Menschen diese Kunst näher zu bringen, haben sich die Veranstalter etwas besonderes einfallen lassen. Wer eine Eintrittskarte erworben hat, kann anschließend mehrfach die Ausstellung kostenlos besuchen - Voraussetzung: Der Karteninhaber bringt bei seinen nächsten Besuchen einen neuen zahlenden Besucher mit.

Der Ausstellungskatalog ist ab sofort erhältlich

Ab sofort ist übrigens der Ausstellungskatalog der „ReArtOne 2004" erhältlich. Das ansehnliche Werk kann beim Bürgerbüro der Samtgemeinde Sietland, Telefon (0 47 55) 91 23 27, für 29,90 Euro (plus eventuelle Versandkosten) bestellt werden.

Planungen laufen auf eine dauerhafte Einrichtung hinaus

Samtgemeindebürgermeister Brauer ist sehr froh über den „Dreiklang, der ReArtOne angeschoben hat". Neben der Kunst in der Person von Kurator Samuel J. Fleiner und der Samtgemeinde Sietland als Präsentationsort sei auch das Engagement der Abfallberaterin Petra Vooth vom Landkreis Cuxhaven sehr wichtig gewesen, um das Kunstprojekt zu installieren. Brauer ist sich sicher, dass sich noch lange viele Menschen an der die Kunst im Sietland beziehungsweise in Ihlienworth erfreuen können, denn die Planungen laufen auf eine dauerhafte Einrichtung hinaus.

© by S.Stüve 23.04.05
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