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Ein Großfeuer in der Nacht zu Sonnabend zerstörte ein ehemaliges Wohn- und
Wirtschaftgebäude auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Ihlienworth-Mislag.
Glücklicherweise waren keine Personen und Tiere während des Brandausbruchs auf
dem Hof. Gegen 0:25 Uhr entdeckten Nachbarn das Feuer und informierten die
Einsatzleitstelle des Landkreises Cuxhaven. Als die Ihlienworther Feuerwehrleute
aus dem Ort herausfuhren, sahen sie bereits den Feuerschein über dem einige
Kilometer entfernten Ortsteil Mislag. Unter der Einsatzleitung von
Gemeindebrandmeister Horst Lunden und Ortsbrandmeister Ralf Wieboldt gingen
80 Wehrleute aus Ihlienworth, Odisheim, Steinau und Neuenkirchen gegen das
Feuer vor. Aus dem Dach, das zum Teil mit Eternitplatten und im vorderen Bereich
mit Stroh gedeckt war, schlugen hohe Flammen heraus. Die Brandbekämpfung war
nicht ungefährlich. Die Eternitplatten wurden durch die Hitzeentwicklung durch
die Luft geschleudert, das Feuer breitete sich durch das Strohdach schnell aus.
Funkenflug gefährdete eine nur wenige Meter entfernte Scheune. Den
Feuerwehrmännern gelang es, ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Wegen
der starken Rauchentwicklung waren zahlreiche Wehrleute unter schwerem
Atemschutzgerät im Einsatz. Das Löschwasser musste übrigens zum Teil aus der
rund 250 Meter entfernten Wettern gefördert werden. Das in Fachwerkweise
erbaute Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. Die Feuerwehrleute
waren übrigens noch bis morgens etwa 9 Uhr mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt.
Der Sachschaden beläuft sich auf rund 200 000 Euro. Die Ursache
für das Feuer ist bisher unbekannt. Die Brandermittlungen der Polizei aus
Cuxhaven dauern noch an.
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