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Auf rund 1000 Metern begleitet jetzt ein attraktiver Radwanderpfad den Lauf
des Stichkanals in Ihlienworth. Der neue Weg ist erster Baustein eines
Rundwanderwegs, der den Hadelner Kanal an den Ihlienworther Ortskern
anbinden soll.
Brüssel liegt doch nicht so weit weg, wie manche meinen. Denn die Europäische
Union greift stark in das Leben der Cuxland-Bewohner ein - meist finanziell.
So wurde der nun abgenommene Wanderweg am Stichkanal zu 75 Prozent mit
Mitteln aus dem europäischen Förderprogramm „Leader" finanziert. Die
restlichen 25 Prozent trägt die Samtgemeinde Sietland. Die Gesamtkosten
für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 50 000 Euro.
Zur Wanderroute gehören auch zwei kleinere Brücken, die über den Stichkanal
führen. Eine Sitzbank, „spendiert" vom Verkehrsverein Sietland, lädt zum
Verschnaufen ein.
„Der Weg wird von Radlern und Wanderern bereits gut genutzt", sagte
Samtgemeindebürgermeister Maik Schwanemann gestern bei der Abnahme
des Rad- und Wanderwegs, an der auch die Bürgermeister Hannelore Blohm
(Ihlienworth), Erich Janssen (Odisheim), Hans-Jürgen Mangels (Steinau)
sowie der Samtgemeinde-Techniker Jan Lok und Tobias Meyer von der
ausführenden Baufirma Erich Meyer aus Flögeln teilnahmen. „Dieser
Radwanderweg ist nicht nur für Urlauber attraktiv, sondern auch für
einheimische Familien", erklärte der Samtgemeindebürgermeister.
Weitere „Leader"-Projekte sind bereits in Vorbereitung. Konkret sei
der Weg entlang des Hadelner Kanal-Deiches in Ihlienworth geplant, so Schwanemann.
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