Ein Tag beim Blutspenden

Der Blutspende- Dienst

Seit 1957 beteiligt sich der Ortsverein am Blutspenden, bis 1980 je einmal im Jahr, danach bis 1987 zweimal jährlich. Wegen des steigenden Bedarfs an Blutkonserven kommt der Blutspendedienst aus Rotenburg jetzt dreimal jährlich nach Ihlienworth. Bis zum 16. Januar 1996 wurde insgesamt 6765 mal Blut gespendet. Seit 1990 liegt die jährliche Anzahl der Blutspenden zwischen 340 und 380. Dabei fällt auf, daß der Anteil junger Spender in Ihlienworth besonders hoch liegt. 1995 waren 64 Prozent aller Spender jünger als vierzig Jahre. Das ist ein besonders erfreuliches Ergebnis, der Spitzenplatz für diese Altersgruppe in ganz Nordniedersachsen.

1995 wurden an drei Terminen im Januar, Mai und September von 207 Personen 356 Blutspenden genommen. Einige Spender beteiligten sich zwei- oder dreimal. Von den 207 Spendern waren 57 Prozent Männer und 43 Prozent Frauen.

Wer schon einmal Blut gespendet hat, wird die sorgfältige Betreuung während des Blutspendens wohltuend empfunden haben. Von der Anmeldung bis zur Stärkung am Kalten Büfett ist alles gut organisiert. Neben den hauptamtlichen Mitarbeitern des Blutspendedienstes Rotenburg sind zahlreiche ehrenamtliche Helfer an den Blutspendetagen im Einsatz. Rund zwanzig Mitglieder des Arbeitskreises sorgen - oft unbemerkt von den Blutspendern - für einen reibungslosen Ablauf.

Die Fotos und kurzen Texte sollen einen Überblick über die einzelnen Stationen und die Tätigkeiten der engagierten Helfer vermitteln.



Der Wagen des Blutspendedienstes ist eingetroffen und wird entladen.
In der Küche werden Brote und Brötchen gestrichen und belegt.
l.: Die Salate werden garniert und appetitlich hergerichtet.
r.: Das Kalte Büfett wird imKlubzimmer aufgebaut
Der Hämoglobingehalt des Blutes wird ermittelt.
Die Blutspender melden sich an.
Der Arzt überprüft Blutdruck, Puls, Temperatur und bespricht mit dem Blutspender die Angaben im Fragebogen.
Das Päckchen mit Untersuchungsröhrchen und Blutbeutel wird ausgehängt.
Auf dem Spendebett wird innerhalb von sieben bis zehn Minuten ein halber Liter Blut gespendet.
Die Spender ruhen ca. 10 Minuten auf einem Ruhebett, damit sich der Kreislauf an die verringerte Blutmenge im Körper gewöhnen kann.
Im Klubzimmer kann sich jeder Blutspender aus dem reichhaltigen Angebot des Kalten Büfetts bedienen; verschiedene Getränke stehen auch bereit.
Für den Arbeitskreis ist die Veranstaltung erst beeendet, wenn das letzte Geschirr abgewaschen und abgetrocknet ist.
© by S.Stüve 06.01.02
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