Die DRK- Bereitschaft

Im Jahre 1935 bekam jede Gemeinde die Auflage, einen Sanitätstrupp mit mindestens vier Personen zu stellen. Heinrich Adami übernahm als Hauptzugführer die Leitung der Abteilung, der folgende Ihlienworther Sanitäter angehörten: Claus Feil, Adolf Feldhusen, Fritz Goebel, Fritz Neinecke, Johannes Junge, Otto Rohde und Helmut Schröder. Auch Frauen gehörten zur Sanitätsgruppe: Henni Döscher, Grete Foltmer, Wilma Harrie, Anna Schult, Gerda Stolter und Tilli Winkelmann. Als Sanitätsarzt war Dr. Habben tätig. Die Ausbildung lag in den Händen von Dr. Staudt. Nach dem Tod von Dr. Habben wurde Dr. Plath 1938 Sanitätsarzt. Als Heinrich Adami 1940 zur Wehrmacht eingezogen wurde, löste sich die Sanitätsabteilung auf.


DRK-Bereitschaft 1977
vorne(v.l.): Karl-Heinz Kröger, Heinrich Adami, Otto Plath, Johannes Nintzel, Albert Jark
mitte(v.l.): Heinz Petersen, Karl-Heinz Koalski, Bodo Goohs, Ewald Goohs, Heinz Schütt
ninten(v.l.): Reinhard Oest, Heinz-Detlef Heinsohn, Reinhard Lührs, Walter Foltmer, Helmut Stührke

Auf Initiative von Marta Hinsch, Henni Döscher, Dr. Plath und Heinrich Adami wurde 1948 eine neue Sanitätsgruppe gebildet. Es war nach dem Krieg die erste im Kreis Land Hadeln.
 
Ihr gehörten damals Hannelore Brodoch, Ewald Goohs, Inge Hüll, Gisela Johanns, Karl-Heinz Kröger, Manfred Massow, Hildegard Mellich, Doris Müller, Heinz Schütt, Oswald Schwiedop, Georg Steen, Helmut Stürcke, Berta tum Suden, Martha Timm und Irene Uffershusloh an. Zu den Einsätzen - Dobrock-Bergfest, Fußballveranstaltungen, Motorradrennen, und Schützenfesten - fuhren die Mitglieder der Sanitätsgruppe in der ersten Zeit mit Fahrrädern. Erst im Jahre 1952 konnten sie auf Motorräder umsteigen, um zu den Einsatzorten zu gelangen. Ein Katastrophenanhänger, der von einem Schlepper gezogen wurde, konnte angeschafft werden. Gleichzeitig fuhr Hans Wierk mit seinem LKW zu den Veranstaltungen.
 
Bis 1958 führte Heinrich Adami die Sanitätsgruppe. Karl-Heinz Kröger, inzwischen zum Gruppenführer ausgebildet, wurde sein Nachfolger. In dieser Zeit fuhren die Mitglieder der Sanitätsgruppe mit eigenen Personenwagen zu den Einsätzen. 1970 wurde der Gruppe von der Bundeswehr leihweise ein Borgward-Allrad zur Verfügung gestellt, der für die Aufgaben des DRK umgerüstet werden mußte. Er tat seinen Dienst bis 1982. Im Dezember 1982 fuhr der damalige Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, Martin Lüder, als Weihnachtsmann verkleidet, mit einem neuen VW-Bus bei der Feuerwehrgarage vor und überbrachte das Fahrzeug als Geschenk. Es war vom Land, dem Landkreis, der Volksbank und dem Ortsverein finanziert worden.

© by S.Stüve 06.01.02
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