Schadenfeuer Feuerwehreinsätze bis zum Ende des 2. Weltkrieges |
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Die im Kreisarchiv Otterndorf aufgefundenen Unterlagen über
Schadenfeuer in Ihlienworth und damit verbundene Einsätze der
Freiwilligen Feuerwehr sind mit großer Wahrscheinlichkeit
unvollständig. Es ist zu vermuten, daß zahlreiche Meldungen
über Brände verlorengegangen sind. Im Kreisarchiv und in
der »Nordhannoverschen Landeszeitung« waren nur Angaben über
diese Schadenfeuer auffindbar: |
| 8. August 1906: | Eduard Uelzen, Hasendorf |
| 5. September 1911: | Tietjens, Kleine Geest |
| 19. Mai 1914: | Willi Reimer, Westerende |
| 3. März 1916: | Christian Oest, Nr. 251 |
| 7. November 1919: | Christian Oest, Nr. 251 |
| 2. November 1921: | M. Foltmer, Mittelteil |
| 25. März 1927: | H. Schölermann, Oster-Ihlienworth |
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| 5.April 1929: | Tohoff, Westerende |
| 12.Dezember 1929: | H. von Hassel, Hauptstrasse |
| 15.Mai 1931: | Emma Kopf |
| 18.Januar 1932: | Hofbesitzer Hagelstede, Hasendorf |
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| 12.Juni 1932: | Landwirt Georg Frey, Mislag |
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| 8.Juli 1932: | Marie Hahs, Westerende |
| 17.Januar 1934: | Ernst Woltmann, Mislag |
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Ein merkwürdiger Brand wurde am 28. März 1939 gemeldet. Damals brannte das Haus Westerende Nr. 277 nieder. Im Polizeibericht sagte der damals 83jährige Besitzer aus, es habe mit seiner Tochter und seinem Schwiegersohn öfter Streit gegeben, oft sei er sogar von seiner Tochter mißhandelt worden, obwohl er stark nervenleidend und hilfsbedürftig gewesen sei. Er gab zu, vor einigen Monaten die Äußerung gemacht zu haben, daß er das Haus anstecken wollte, weil seine einzige Tochter nichts erben sollte, weil sie ihn sehr schlecht behandelte. »Diese Äußerung habe ich in meiner Aufregung Nachbarn gegenüber mehrmals gemacht. Ich muß aber bestreiten, meine gemachten Äußerungen über Anstecken des Hauses in die Tat umgesetzt zu haben.« Eine eindeutige Klärung der Brandursache konnte nicht erbracht werden. Ein großer Brand äscherte am 20. November 1942 Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Bauern Otto Kopf im Westerende ein. Als Brandursache vermutete man einen Kurzschluß in der Lichtleitung. Die Feuerwehren aus Ihlienworth, Neuenkirchen, Otterndorf und Odisheim trafen bald nach dem Alarm an der Brandstelle ein, konnten aber die brennenden Gebäude nicht mehr retten. Sie mußten sich aufs Ablöschen der brennenden Teile und auf den Schutz der umliegenden Gebäude beschränken. |
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Freiwillige Feuerwehr (1938) |