Grosseinsätze der Feuerwehr Ihlienworth
von 1945 - 1994

Seit dem 2. Weltkrieg war die Freiwillige Feuerwehr Ihlienworth bei zahlreichen Großfeuern sowie Mittel- und Kleinbränden im Einsatz. Hinzu kamen ungezählte Hilfeleistungen verschiedener Art einschließlich der Menschenrettung bei Verkehrsunfällen. Die technische Hilfeleistung steht heute bei den Einsätzen an erster Stelle.

Die Ihlienworther Bürger können sich auch in Zukunft darauf verlassen: Die Feuerwehr ist immer zum Einsatz bereit.
 

Januar 1947:

Bäckerei Blohm (jetzt Wieboldt), Osterstraße; Dachstuhl des Geschäftshauses abgebrannt.

März 1947:

Großfeuer bei Witwe Tiedemann, Rosenstraße; Wohnhaus und Lkw-Halle durch das Feuer vernichtet.

6. Juni 1950:

Großfeuer bei Arnold Wieboldt, Medemstade; Wohn- und Wirtschaftsgebäude abgebrannt.

10. August 1955:

Großfeuer in der Häckselschneiderei Johannsen, Otterndorf.

15. September 1957:

Großfeuer bei Roland Hahl, Neuenkirchen-Pedingworth; Vieh- und Getreidescheune abgebrannt. Bei der Anfahrt geriet das Ihlienworther Löschfahrzeug beim Ausweichen wegen neugieriger Rad- und Mopedfahrer auf der schmalen Straße in Pedingworth in den Seitengraben und kippte um. Tragkraftspritze und anderes Gerät mußten von den Feuerwehrmännern zum Einsatzort getragen werden.

17. Juli 1958:

Großfeuer in der Gastwirtschaft Hass, Süderleda; Wohn- und Wirtschaftsgebäude abgebrannt.

21. September 1958:

Großfeuer bei Lothar von Thaden, Odisheim; Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie Heuscheune brannten ab.

22. Juni 1959:

Großflächiger Moorbrand im Ahlen-Moor; Feuerwehr war mehrere Tage im Einsatz.

2. November 1960:

Schadenfeuer bei Hans H. Hoffer, Neuenkirchen, Süderende; Dachstuhl des Wirtschaftsteils brannte aus. Der Wohnteil des Gebäudes konnte gerettet werden und blieb unbeschädigt.

16./17. Februar 1962:

Sturmfluteinsatz am Elbdeich in Otterndorf.

2. Mai 1962:

Großfeuer bei Gastwirt Hans Otto Schoof in Bülkau; Scheune wurde durch das Feuer vernichtet.

20. Januar 1963:

Feuer in der Zimmerei Heinrich Oest, Medemstade; Viehscheune hinter dem alten Wohnhaus abgebrannt.

29. Januar 1964:

Scheunenbrand bei Wilhelm Wettwer, Westerwanna.

9. August 1964:

Großfeuer bei Werner Woltmann, Mittelteil; Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie eine große Scheune vom Feuer zerstört.

11. Februar 1965:

Schadenfeuer bei Heinrich Oest, Medemstade; Sägerei, Holzlager und Spänebunker ausgebrannt.

24. Januar 1966:

Scheunenbrand bei Hinrich Poit, Osterwanna.

22. April 1967:

Großfeuer bei Herbert Umlauf, Steinau; Scheunenbrand. Die Steinauer Feuerwehr befand sich gerade auf einem Ausflug.

Ostermontag 1967:

Schadenfeuer bei Richard Braas, Neuenkirchen, Süderende; Dachgeschoß des Wohnhauses ausgebrannt.

24. September 1967:

Großfeuer bei Adolf Schriefer, Westerwanna; Scheunenbrand.

25. April 1968:

Das Dachgeschoß des Wohnhauses von Willi Reyelts, Neuenkirchen-Pedingworth, brannte aus.

19. Juli 1968:

Schadenfeuer bei Wilhelm Buhr, Neuenkirchen-Brüninghemm; Dachstuhlbrand der Kornscheune.

Silvester 1968:

Großfeuer bei Heinrich Toborg, Medemstade.

14. August 1969:

K.H. Wettwer, Westerwanna; Scheunenbrand.

24. September 1969:

Großfeuer bei Hermann Schalk, Westerwanna; Wirtschaftsgebäude.

4. Januar 1971:

Großfeuer bei Rudolf Griemsmann, Wetternweg; Wohn- und Wirtschaftsgebäude abgebrannt. Es war so kalt, daß das Löschwasser in den Schläuchen gefror, so daß Schläuche und Strahlrohre laufend ausgetauscht werden mußten.

20. August 1971:

Großfeuer bei Otto Rieper, Mislag; Scheune abgebrannt.

28. Februar 1972:

Großfeuer im Bahnhofshotel Otterndorf; Hotelgebäude und Möbelgeschäft Rehwald abgebrannt, später abgebrochen.

1. April 1972:

Großfeuer in der Gaststätte "Reiterhof", Kleine Geest; Wohn- und Wirtschaftsteil des zu einem Gasthaus mit Fremdenzimmern umgebauten Bauernhauses brannten ab. Brandstiftung!!!

1. Januar 1973:

Feuer im Geflügelhof "Birkenhain", Medemstader Straße.

12. März 1975:

Feuer bei Karl-Heinz Schade, Mislag; Dachstuhlbrand des Wohnhauses.

17. April 1976:

Großfeuer in der Gaststätte »Hohe Luft«, Osterstraße.

7. September 1976:

Großfeuer bei Gustav Wrobel, Hasendorf; Wohn- und Wirtschaftsgebäude abgebrannt. Das Altenteilerhaus und eine große Scheune wurden gerettet.

12. August 1977:

Großfeuer im »Klosterhof«, Neuenkirchen- Dörringworth; Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie eine Scheune abgebrannt.

7. September 1977:

Großfeuer bei Hermann Looden, Ahlen-Falkenberg; Wirtschaftsteil des Hauptgebäudes vernichtet.

21. Mai 1978:

Scheune bei Elfriede Tiedemann, Wetternweg, abgebrannt.

31. Dezember 1978:

Großfeuer bei Liselotte Rüsch, Prellenweg im Siedenteil; Wohnhaus abgebrannt. Die Wehr blieb mit den Fahrzeugen in meterhohen Schneewehen stecken. Da ein Schneesturm übers Land fegte und die Straßen unpassierbar machte, konnte keine Brandbekämpfung erfolgen. Die ebenfalls alarmierten Nachbarwehren aus Osterbruch und Bülkau blieben auch im Schnee stecken.

17.-20. Februar 1979:

Bei der Schneekatastrophe des Jahres 1979 war die Feuerwehr auch im Einsatz. Sie half bei Krankentransporten, bei der Beförderung von Lebensmitteln oder bei der Schneeräumung.

2. Juni 1979:

Großfeuer bei Brandis, Westerende; Fachwerk-Wohnhaus abgebrannt.

9. Februar 1980:

Großfeuer bei Horst Noack, Wetternweg; Wohnung stark beschädigt, zweite Wohnung blieb unbeschädigt.

14. September 1981:

Bei dem Brand des Wohnhauses von G. Hirschberg, Steinau, Norderwesterseite, kam der Besitzer in den Flammen um.

26. September 1982:

Großfeuer bei Hermann Arp, Straßdeich.

25. Juni 1983:

Wohn- und Wirtschaftsgebäude von Werner tum Suden, Westerwanna, brannte ab.

9. Januar 1984:

Schadenfeuer bei Elfriede Borwieck, Medemstader Straße; Wohnbereich des Anwesens brannte aus.

7. Januar 1985:

Feuer bei Werner Ziesenitz, Mislag; Dachstuhlbrand des Altenteilerhauses. An diesem Tag hatte die Wehr innerhalb von 15 Stunden drei Einsätze.

27. Mai 1985:

Feuer durch Blitzschlag bei Adolf Lerch, Siedenteil; Schaden am Wohngebäude konnte durch schnellen und gezielten Innenangriff in Grenzen gehalten werden.

24. April 1987:

Großfeuer bei Günter Hons, Straßdeich-Auedeich; das Wohnhaus konnte gerettet werden, erlitt aber Wasserschaden.

23. November 1987:

Großfeuer bei Jan Meyer, Auedeich; Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude vernichtet.

18. Juli 1990:

Scheunenbrand bei Harald Stührcke, Odisheim.

24. März 1991:

Scheunenbrand in Vierhausendorf.

25. August 1991:

Großfeuer bei Ernst Karsten, Steinau; Wirtschaftsgebäudeteil ausgebrannt, Wohnteil konnte unbeschädigt gerettet werden.

7. Januar 1994:

Großfeuer im Gasthof Werner Voltmann, Altbachenbruch; Dachgeschoßwohnung im Haupthaus wurde ein Raub der Flammen. Die Erdgeschoßräume, Gaststube und Wohnräume erlitten Wasserschäden. Der Saalbau konnte gerettet werden.

© by S.Stüve 10.01.02
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