Der Haushalt im Sietland hat "Bodenhaftung"
Zufriedenheit des Samtgemeindedirektors über
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Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer will nicht ins allgemeine
Lamentieren einsteigen. Zwar besteht für die Sietland-Finanzen
wohl auch in den kommenden Jahren keinesfalls Grund, in Euphorie
auszubrechen, doch angesichts der gerade einstimmig verabschiedeten
Etats meint Brauer zufrieden: "Für uns sehen die Haushaltsdaten
nicht schlecht aus. Der Boden ist erreicht."
Investitionen ohne Kredit
Dennoch - und das wird sich wohl auch in absehbarer Zeit im
Sietland nicht ändern - klafft im Verwaltungshaushalt eine ziemliche
Lücke zwischen den Einnahmen (3,88 Millionen Euro) und den
Ausgaben (7,85 Millionen Euro). Eine Lage, die Bürgermeister Brauer
als „nach wie vor ernst" bezeichnet, gleichzeitig aber relativiert:
„Wir mühen uns nach allen Kräften, das Dilemma zu verbessern und das
Defizit zu drücken."
Als mögliches Zeichen gegen den Negativ-Trend zu steuern sehen die
Sietländer in Verbesserungsmaßnahmen in die regionale
Wirtschaftsstruktur wie das Moorerlebnisangebot. Solche Investitionen
müssen ohne Kreditaufnahme getätigt werden, denn grundsätzlich sind
weitere Kredite den verschuldeten Sietländern von der Kommunalaufsicht
untersagt. Da kommt es gerade zu pass, dass die Bezirksregierung
320 000 Euro für das Moorbahnprojekt bewilligt hat und eine Förderung
von mindestens 150 000 Euro aus GA-Mitteln des Landes zugesichert ist.
Diese Investition in den Tourismus ist auch wesentlicher Punkt im
Vermögenshaushalt, der sich in Einnahme und Ausgabe auf
1,263 Millionen Mark (?!?) beläuft.
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