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Cuxhaven (NEZ). Für Reaktionen beim grünen Bürgermeisterkandidaten im Sietland, Hans-Jürgen Klein, hat die Debatte auf dem CDU-Parteitag über die Zukunft des Siet-landes geführt. Wie berichtet, ging es dabei nicht nur um die Möglichkeit,
das Sietland zur Einheitsgemeinde zu formen, sondern auch um die
mögliche Ausweisung der Region als
„Biosphä-renreservat". Dazu Hans-Jürgen Klein
(Steinau): „Wir fordern die CDU auf, sich sachlich und mit
Ar-gumenten an der Diskus-sion um unsere Vorschläge zu
beteiligen. Destruktives und inhaltsleeres Wahl-kampfgeklingel hilft
uns hier nicht weiter." Der Grünen-Vorschlag, tabulos die
Vor- und Nachteile einer Ein- |
heitsgemeinde zu prüfen, richte sich genau gegen die Auflösungsfantasien, die der Kollege McAllister jetzt offenbar mit Macht herbeireden wolle: „Wäre es wirklich ein Problem für die Menschen im Sietland, wenn die Verwaltung statt fünf Haushaltsplänen nur noch einen im Jahr er-arbeiten müsste, wenn Planungsverfahren zusam-mengefasst und beschleu-nigt werden können und man durch all das auch noch Geld spart? Die Gemeinderäte können heute aus Geldmangel ohnehin kaum noch etwas entscheiden und sind eher eine kulturelle Institution. Um die Beteiligung aller Bürger in kommunalen Angelegenheiten zu ver-bessern und um sich, auch in einer Einheits-gemeinde speziell für die Belange des eigenen Ortes einzu- |
setzen, dafür braucht man sie nicht unbedingt." Auch zum Vorschlag, im Herzen des Landkreises ein Biosphärenreservat „Moore und Seen" einzurichten, gäbe es bisher „nur Polemik und dumme Sprüche". „CDU möchte das Sietland mit Gülle überschwemmen" Der Ansatz, durch ein Zusammenwirken der Sparten
Landwirtschaft, Tourismus, Erholung, Gesundheit, Naturschutz und
Umweltbildung eine stabile wirtschaftliche Weiterentwicklung
anzustoßen, habe viele Chancen: „Dass dafür alle
gefragt werden und zusammenarbeiten müssen, ist ein grünes
Politikprinzip und eine |
Selbstverständlichkeit." Wo sei denn die CDU-Alternative? Klein: „Sie möchte offensichtlich das Sietland nicht unter Wasser setzen, sondern mit Gülle überschwemmen und freut sich dafür auf viele neue Mastställe, wie in Vechta/ Cloppenburg. Oder soll es vielleicht doch ein Autobahnanschluss für Ihlienworth sein, denn Straßenbau war ja bisher das einzige Wirtschafts-förderungskonzept, über das die Konservativen verfügen." Und: „Unsere Kultur-landschaft mit bedeu-tenden
Naturräumen und hohem Wohnwert ist unser Kapital. Das
dürfen wir nicht zerstören, wir müssen es klug
nutzen. Das ist nachhaltige und damit auch grüne
Kommunalpolitik." |