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tern Morgen:
„Natürlich will ich siegen. Sonst wäre ich gar nicht
angetreten." Außerdem habe sich die Ihlienwortherin
gewünscht, dass jemand aus der Unternehmerschaft die Wahl gewinnt. Es wurde aber der Verwaltungsmann Brauer. Geisler, die sich über ihre 6,99 Prozent freute: „Nun bleibt noch mehr Macht in den Händen der Verwaltung. Ich hoffe, Herr Brauer wird das, was im SPD-Flugblatt stand, alles sauber aufarbeiten."
Hans-Jürgen Klein (Bündnis 90/Die Grünen) prognostizierte gestern Morgen eine Stichwahl. „Das ist aber das weiteste der Gefühle, was man voraussagen kann." Bei der Premiere für die Eingleiserwahl gebe es keine Erfahrungen, auf die man zurückgreifen könne. Die Diskussion um Planungen für ein Biosphärenreservat sieht Klein nicht als Dämpfer für sich an. Und der Grüne erhielt immerhin 12,03 Prozent. „Mit diesem Ergebnis kann ich leben." Den Kontrahenten Brauer könne man nur beglückwünschen. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass er das im ersten Wahlgang schafft."
Eine Stichwahl erwartete auch Karl-Wilhelm Hinsch, der als Parteiloser antrat, aber von der SPD unterstützt wurde. In zwei Wochen ein Duell Hinsch gegen Brauer, war die Einschätzung des ehemaligen Ihlienworthers, der in Lauenburg lebt. Zum Wahlkampfes sagte er: „Ich habe keine arrogante Äußerung losgelassen, wie 'Ich bin der Fachmann'."
Gestern Mittag, nach dem Hinsch alle Wahllokale in Ihlienworth besucht hatte, war er sieges-gewiss beziehungsweise glaubte an die Stichwahl. Doch es kam anders. Hinsch mit 21,76 Prozent am Wahlabend: „Ich bin sehr enttäuscht. Ich bin vollkommen leer." Nun hoffe er nur, dass das Sietland nicht untergeht und auf andere Samtgemeinden aufgeteilt wird. |