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Cadenberge:
Die Vorraussetzungen zur Übernahme der Sozialstation Am Dobrock/Sietland sind
endgültig unter Dach und Fach. Die Mitgliederversammlung der Trägergemeinschaft
für die Sozialstation hat der Fortführung der Einrichtung in Einzelträgerschaft
durch den DRK-Kreisverband Land Hadeln zugestimmt. Durch Austritt der Mitglieder
aus der Gemeinschaft machten sie den Weg frei, damit das DRK zum 1. November
die Regie übernehmen kann.
Zuvor hatten die beiden Samtgemeinden Am Dobrock und Sietland einstimmig
beschlossen, dass die Trägerschaft in die Hände des DRK übergehen soll, unter
anderem unter den Bedingungen, dass Dienstleistungsumfang und Qualität,
Einzugsbereich und Mitarbeiterteam unter den bisherigen Konditionen erhalten
bleiben. Im Anschluss an die 33. und letzte Versammlung der Trägergemeinschaft
unterschrieben die anwesenden Vertreter der Kommunen und des DRK-Kreisverbandes
den Übergabevertrag und den Personalüberleitungsvertrag.
Damit endet nach 25 Jahren die Geschichte der überaus erfolgreichen Arbeit der
Sozialstation in kommunaler Trägerschaft, die von den in der
Mitgliederversammlung zusammengeschlossenen Verbänden, Vereinen und
Körperschaften unterstützt wurde. Ursprünglich als eine der kleineren
Sozialstationen im Land vom damaligen Sozialminister Hermann Schnipkoweit
anerkannt, mauserte sich die Einrichtung im Laufe der Jahre zu einer
landesweit höchste Bewunderung genießenden Vorzeige-Institution, die nicht
nur beispielhafte mobile Pflege im ländlichen Raum betrieb, sondern dazu auch
noch wirtschaftlich arbeitete.
Der Übergang in eine neue Trägerschaft, sagte der als Samtgemeindebürgermeister
und Geschäftsführer der Sozialstation ausscheidende Toni Fuchs, sei nicht das
Ende. Er habe vielmehr ein „gutes, ein freudiges Gefühl" bei der Sache.
Schließlich vollziehe sich eine ganz normale Entwicklung hin zu einer
„zeitgerechten" Sozialstation. Für die Patienten werde alles so weitergehen
wie bisher. „Der Bürger wird vom Wechsel so gut wie nichts merken."
Der Vorsitzende der Mitgliederversammlung, Sietlands Samtgemeindebürgermeister
Hans-Dieter Hoffmeister, dankte Fuchs für seine Arbeit. Durch ihn sei die
Sozialstation gewachsen. Die Einrichtung gehe nun in gute Hände. Er dankte auch
dem DRK für die fairen Verhandlungen.
Die stellvertretende DRK-Vorsitzende Beate von der Wense betonte, dass der
Kreisverband die Erfahrung mitbringe, um die Sozialstation „entsprechend unseren
Grundsätzen" fortzuführen, die Patienten angemessen zu betreuen und harmonisch
mit dem Mitarbeiterteam zusammenzuarbeiten.
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